Bültmann & Gerriets
Zeitmaschine Balthus - Eine Berliner Sammlung
Kat. Contemporary Fine Arts Berlin
von Bruno Brunnet, Nicole Hackert
Verlag: Snoeck Verlagsges.
Hardcover
ISBN: 978-3-86442-394-9
Erschienen am 25.11.2022
Sprache: Englisch Deutsch
Format: 278 mm [H] x 204 mm [B] x 13 mm [T]
Gewicht: 746 Gramm
Umfang: 144 Seiten

Preis: 29,80 €
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Biografische Anmerkung
Klappentext

Tom McGrath (born 1978) is an artist based in New York. He received his BFA from Cooper Union in 2000 and his MFA from Columbia University in 2002. Dana Z aja (born in 1994) studied art history and comparative literature at the University of Zagreb and in the master's program at the FU Berlin with a concentration on contemporary art. Marcus Woeller is a Berlin based journalist working for the art pages of the Welt and Welt am Sonntag. Jö rg Heiser is an art critic, teacher, curator, and musician. A doctor of art history holding an M.A. in philosophy, he is Director of the Institute for Art in Context, Dean and a professor at the Faculty of Fine Arts of the University of the Arts in Berlin. For twenty years, he worked as an editor for frieze magazine, and continues to write for numerous outlets including e-flux journal and the daily Sü ddeutsche Zeitung. He publishes books and curates shows of contemporary art. Nicole Hackert and Bruno Brunnet (the founder of the gallery in 1992) are a permanent part of the international gallery world with CFA situated now at Grolmanstraß e in Berlin/Charlottenburg. Their work is inherent part with the beginning of artistic careers of Cecily Brown, Peter Doig, Sarah Lucas, Jonathan Meese, Raymond Pettibon, TAL R, Daniel Richter, Dana Schutz, Norbert Schwontkowski, Katja Strunz, Juergen Teller, or Marianne Vitale, just to name a few. Nicole Hackert and Bruno Brunnet (the founder of the gallery in 1992) are a permanent part of the international gallery world with CFA situated now at Grolmanstraß e in Berlin/Charlottenburg. Their work is inherent part with the beginning of artistic careers of Cecily Brown, Peter Doig, Sarah Lucas, Jonathan Meese, Raymond Pettibon, TAL R, Daniel Richter, Dana Schutz, Norbert Schwontkowski, Katja Strunz, Juergen Teller, or Marianne Vitale, just to name a few. Roberto Ohrt is a Hamburg based writer and lecturer.



Die Sammlung war zu Beginn nicht als eine solche geplant

»Die Sammlung war zu Beginn, wie es mit den meisten Sammlungen so ist, nicht als ­eine ­solche geplant. Es ging darum, sich mit Unbekanntem, Unverständlichem zu beschäftigen und zu umgeben. Es ging um die Faszination des Hand­werks und darum, dieser Faszination in der eigenen Wohnung Raum zu geben, um sich des ständigen Reizes des Lebens bewusst zu bleiben. Hereingeholt hat sich der Sammler die Tiefen des Unbewussten, der Philosophie, der Maltechnik, und er hat sich damit zugleich das wilde umtriebige Berlin in die eigenen beschaulichen vier Wände geholt. Begeben wir uns auf die Spurensuche ­dieser Sammlung, folgen wir den verschiedenen (un)zuverlässigen Erzählenden. Mögen diese Erzählenden Sammelnde sein, Galeristinnen, Autoren oder Betrachtende - was bleibt, sind ihre Geschichten. Geschichten von Ein-Tages-Ausstel­lungen für ­dänische ThronanwärterInnen mit anschließendem Gelage oder von gerade so für die Ausstellung fertigen Bildern, die es nicht mehr in den Ausstellungskatalog geschafft haben - wg. Redaktionsschluss. Geschichten von Bildern, die nach Ankauf für die eigene Wohnung erst einmal über Jahre in Museen verschwinden, von rauschen­den Partys nach und vor Eröffnungen, einfach so … Das Meta­physische der Kunst ist zeitlos und gerade deshalb Zeitmaschine, einzelne Kunstwerke hingegen sind es nicht. Sie sind immer Ausdruck einer Zeit, ob sie es wollen oder nicht, und erzählen deshalb auch die Geschichte ihrer Zeit: ihre Entstehungsgeschichte, eine Ausstellungsgeschichte, eine Sammlungs­geschichte, eine Preisgeschichte. Auch diese Sammlung erzählt eine spezielle Zeitgeschichte. Möchte man erneut einer unzuverlässigen Erzählerin folgen, so erzählt diese Sammlung von einem Berlin der 1990er und 2000er Jahre, in dem so vieles möglich war, weil es große Räume für wenig Geld gab. Die Sammlung erzählt eben auch von Hinterhofgalerien, improvisierten Projekträumen, die später zu Institutionen wurden und vom ›Club Berlin‹, der Partys mit Kunst, Techno mit Politik zusammenbrachte.« Katharina Hajek

KünstlerInnen:
John Baldessari, Carol Bove, Louise Bourgeois, Marc Bradford, Nathalie Djurberg, Marlene Dumas, Marcel Eichner, Günther Förg, Theaster Gates, Adrian Ghenie, Nan Goldin, Thomas Hirschhorn, Jenny Holzer, Thomas Houseago, Mike Kelley, Martin Kippenberger, Sherrie Levine, Jonathan Meese, Gabriele Orozco, Rymond Pettibon, Sigmar Polke, Richard Prince, Janne Räisänen, Anselm Reyle, Jason Rhoades, Daniel Richter, Gerhard Richter, Gregor Schneider, Dana Schutz, Cindy Sherman, Dash Snow, Philip Taaffe, Tal R, Kara Walker, Wawrzyniec Tokarski, David Weiss & Peter Fischli, Rachel Whiteread, Marlon Wobst