Buchcover: Der Preis unserer Freiheit
Der Preis unserer Freiheit
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Erschienen am: 21.11.2023
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ISBN/EAN
978-3-518-77824-1
Titel
Der Preis unserer Freiheit
Seiten
207 Seiten
Verlag/Hersteller




<P>»They belong to us, they are one of us and we want them in« – auf diesen Satz, der seinem Land die EU-Beitrittsperspektive in Aussicht stellte, hatte Juri Andruchowytsch jahrelang gewartet. Er fiel in Brüssel, drei Tage nach Russlands Invasion der Ukraine. »Tiefes Aufatmen – unter dem Heulen der Sirenen.« </P>

<P>Sein fulminanter Essayband <EM>Das letzte Territorium</EM> (es 2446), heute ein Klassiker, war vor zwanzig Jahren der Auftakt einer Diskussion, die bis zum 23. Februar 2022 anhielt: Wohin will die ukrainische Gesellschaft? Wo ist der Platz ihres Landes in Europa? Als Rufer in der Wüste warnte Andruchowytsch zu allen sich bietenden Anlässen vor Russlands Großmachtambitionen. Als Sisyphos der europäischen Verständigung bat er darum, die Ukraine nicht aus dem Auge zu verlieren. <STRONG><EM>Der Preis unserer Freiheit</EM> versammelt Texte, die zwischen 2014, dem Jahr des Euromaidan, und 2023 entstanden sind. Pflichtlektüre für alle, die verstehen wollen, wie es zu dem Unvorstellbaren kommen konnte.</STRONG></P>





»Juri Andruchowytsch setzt sich leidenschaftlich f&uuml;r den europ&auml;ischen Gedanken ein und vertritt die Identit&auml;t der Ukraine als Kulturnation. Er erinnert Europa daran, dass Freiheit und Menschenrechte in der Ukraine in vorderster Linie verteidigt werden.«






<p>Juri Andruchowytsch, geboren 1960 in Iwano-Frankiwsk/Westukraine, dem fr&uuml;heren galizischen Stanislau, studierte Journalistik und begann als Lyriker. Au&szlig;erdem ver&ouml;ffentlicht er Essays und Romane. Andruchowytsch ist einer der bekanntesten europ&auml;ischen Autoren der Gegenwart, sein Werk erscheint in 20 Sprachen. 1985 war er Mitbegr&uuml;nder der legend&auml;ren literarischen Performance-Gruppe Bu-Ba-Bu (Burlesk-Balagan-Buffonada). Mit seinen drei Romanen <em>Rekreacij</em> (1992; dt. Karpatenkarneval, 2019), <em>Moscoviada</em> (1993, dt. Ausgabe 2006),<em> Perverzija</em> (1999, dt. Perversion, 2011), die unter anderem ins Englische, Spanische, Franz&ouml;sische und Italienische &uuml;bersetzt wurden, ist er unfreiwillig zum Klassiker der ukrainischen Gegenwartsliteratur geworden.</p>


Biographische Angaben