Buchcover: Sie nannten es Arbeit
Sie nannten es Arbeit
Eine andere Geschichte der Menschheit
Hardcover / gebundenes Buch
Erschienen am: 18.03.2021
26,95 €
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Empfehlung von Detlef Scholz
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Arbeit ist der Kern unserer modernen Gesellschaften. Doch warum überlassen wir ihr einen so großen Teil unseres Lebens? Und warum arbeiten wir immer mehr? Entspricht das unserer Natur? Unsere Steinzeit-Vorfahren arbeiteten weit weniger als wir. Sie arbeiteten, um zu leben und lebten nicht, um zu arbeiten. Dieses großartige Buch zeigt, wie die landwirtschaftliche Revolution vor etwa 10.000 Jahren und das Leben in immer größer werdenden Städten die Art veränderte, wie der Mensch über sich selbst und seine Umwelt denkt.
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Empfehlung von Jonas Wenner
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Was ist Arbeit, wie hat sie sich im Lauf der Entwicklung des Menschen verändert und wie hat sie den Menschen geprägt? Diesen Fragen geht James Suzman nach und gibt einen kundigen Einblick in die Form von Arbeit, die unsere frühen Vorfahren geleistet haben. Da nur der kleinere Teil der Geschichte des Menschen von Maschinen und Automatisierung geprägt ist, ist es nur folgerichtig, dass der Schwerpunkt des Buches auf jener Frühzeit liegt, in welcher der Mensch sich neue Nahrungsquellen erschlossen hat, vom Jäger und Sammler zum Ackerbauern wurde und damit seine Arbeit grundlegend ändern musste. Hier ist das Buch kurzweilig wie lehrreich und man lernt nebenbei auch einiges über die Frühgeschichte des Menschen, was einem möglicherweise so nicht bekannt war. Je weiter sich Suzman der Gegenwart nähert, desto schwächer wird sein Buch leider. Das liegt hauptsächlich daran, dass er mehr oder weniger belegfrei Wertungen darüber vornimmt, welche Tätigkeiten der heutigen Arbeitswelt er für wertvoll und wertlos hält. Und der Leser fragt sich, ob es erst gemeint ist, dass die eigene Tätigkeit oder solche, die man ohne Zweifel als hochwertig ansieht, wertlos sind, weil sie nicht ins Weltbild des Autors passen. Dass nach seinen Maßstäben seine eigene Tätigkeit die wohl nutzloseste der Menschheit ist, verschweigt Suzman auch lieber. In diesem ca. letzten Drittel hätte weniger Polemik gut getan. Ein kleiner Etikettenschwindel ist dem Verlag mit dem Cover passiert. Smartphones spielen keine Rolle. Alles in allem ist es trotzdem kein schlechtes Buch. C.H. Beck hat aber auch bessere im Programm.
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ISBN/EAN
978-3-406-76548-3
Autor*in
Titel
Sie nannten es Arbeit
Originaltitel
Work. A History of how we spend our time
Untertitel
Eine andere Geschichte der Menschheit
Orginalsprache
Englisch
Sprache
Deutsch
Gewicht
630 Gramm
Abmessung
152,0 mm (Breite) x 221,0 mm (Höhe) x 32,0 mm (Tiefe)
Seiten (gesamt)
398 Seiten
Abbildungen
mit 20 Abbildungen
Verlag/Hersteller
Herstellerkontakt
E-Mail: produktsicherheit@beck.de




VOM FAUSTKEIL ZUM HANDY - DIE GESCHICHTE DER MENSCHHEIT NEU ERZÄHLT<BR><BR>Heute bestimmt unsere Arbeit, wer wir sind, und das rastlose Konsumieren gilt als natürliche Eigenschaft des Homo Sapiens. Doch das war nicht immer so. James Suzman legt eine andere Geschichte der Menschheit vor, die zeigt, wie die Arbeit von uns Besitz ergreifen und unser Leben dominieren konnte. Doch wenn unsere Art zu arbeiten ein Produkt unserer Geschichte ist, dann lässt sie sich auch verändern. Arbeit ist der Kern unserer modernen Gesellschaften. Doch warum überlassen wir ihr einen so großen Teil unseres Lebens? Und warum arbeiten wir immer mehr, obwohl wir so viel produzieren wie noch nie? Entspricht das unserer Natur? Warum fühlen sich dann immer mehr Menschen überlastet und ausgebrannt? <BR><BR>Unsere Steinzeit-Vorfahren arbeiteten weit weniger als wir. Sie arbeiteten, um zu leben und lebten nicht, um zu arbeiten. Und dennoch waren sie relativ gesund und wurden älter als die meisten Menschen, die ihnen nachfolgten. Erst die Sesshaftwerdung des Menschen und die zunehmende Arbeitsteilung in immer größer werdenden Städten schufen die Grundlage für unser heutiges Verhältnis zur Arbeit, zu unserer Umwelt und zu uns selbst. Doch was damals für das Überleben notwendig war, ist es in unserer heutigen Überflussgesellschaft längst nicht mehr. James Suzman liefert ein beeindruckendes Panorama von der Steinzeit bis zur Gegenwart, und lässt uns eine Welt neu denken, in der die Wachstumsideologie nicht mehr unser Leben und unseren Planeten aussaugt.<BR><BR> - Wie entstand unser heutiges Verständnis von Arbeit?<BR> - Von den Anfängen des Lebens bis zur automatisierten Gegenwart<BR> - Warum wir mehr arbeiten, als wir bräuchten<BR> - Historische Aufklärung für die Nach-Corona-Zeit<BR> - Arbeit und Wirtschaft neu denken<BR> - Für Leser:innen von Rutger Bregman und Yuval Noah Harari