Buchcover: Ein verheißenes Land
Ein verheißenes Land
Mit 32 Seiten Farbbildteil
Hardcover / gebundenes Buch
Erschienen am: 17.11.2020
42,00 €
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Empfehlung von Detlef Scholz
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"A Promised Land " war schon ein Traum von Martin Luther King von einem verheißenen Land, in dem es Frieden gibt, Gleichheit und Einigkeit. Und obwohl Barack Obama manchmal selbst daran zweifelt, dass die Menschen es jemals schaffen werden, solch eine paradiesische Gemeinschaft zu bilden, so vertraut er trotz aller Unbill und Härten darauf, dass es gelingen kann eine, wenn nicht vollkommene, so doch vollkommenere Einigkeit zu erreichen. Dieser Traum zieht sich durch Obamas Leben wie ein roter Faden. Menschen zu einen, Spaltungen und Risse zu überwinden und Verständnis zu wecken war und ist sein großes Ziel. Seinen Weg zur Politik und die ersten Jahre der Präsidentschaft beschreibt Barack Obama nun im ersten Teil seiner Autobiographie "Ein verheißenes Land ". Fesselnd und packend gibt er Einblicke in seine Beobachtungen als junger Mann über Ungerechtigkeiten der amerikanischen Gesellschaft, die ihn umtrieben und anspornten etwas zu ändern. Er berichtet von den Anfängen seiner politischen Laufbahn und den Schwierigkeiten, die sich ihm in den Weg stellten. aber auch von seinem Ehrgeiz, das Vertrauen in sich selbst Dinge zu ändern und den Glauben an die Kraft der Demokratie. Diese Erinnerungen sind durchzogen von dem Wunsch, Menschen mitzunehmen und einzuladen, die Welt neu zu denken und zu erneuern "durch harte Arbeit, Entschlossenheit und eine große Portion Fantasie " und so eine Gesellschaft zu bilden, die dem "entpricht, was wir als das Beste in uns tragen ".
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Empfehlung von Jonas Wenner
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Wo viel Schatten ist, strahlt Licht umso heller. Daher verwundert es nicht, dass Europäer den 44. US-Präsidenten regelrecht idealisieren. Sein Vorgänger galt als Hassfigur und sein Nachfolger hat vermutlich jeden Maßstab zur Bewertung demokratisch gewählter Oberhäupter bedeutender Staaten deutlich nach unten erweitert. Mit "Ein verheißenes Land" legt Barack Obama nun eine Autobiographie bis ca. zum Ende seiner erster Amszeit vor und ist damit in mehrfacher Hinsicht erfolgreich. Zum einen ist es ein richtig gut geschriebenes Buch. Es ist unterhaltsam, spannend und lehrreich. Obama stellt die Widersprüche und Probleme seiner Präsidentschaft dar, gibt Einblick in seiner Beweggründe und warum er vieles nicht erreichen konnte. Und er stellt sich gekonnt als Mensch, als Kumpeltyp dar, der ständig mit seinen Mitarbeitern Basketball spielt, sich um seine Kinder sorgt, an die "Opfer" seiner Politik denkt und Ehrfurcht vor der Macht seines Amtes hat. Wer noch kein Obamafan ist, wird es nach der Lektüre vermutlich sein. Ob man wirklich so ein guter Mensch sein kann und trotzdem US-Präsident wird? Als Leser wünscht man, dass es so wäre. Aber auch abseits dieser Idealisierung ist das Buch interessant. Die großen Krisen seiner Amtszeit waren die großen Krisen der Welt. Finanzkrise, Griechenlandpleite, Deepwater Horizon, Abzug aus Irak und Afghanistan haben auch uns Europäer in Atem gehalten, wenn auch aus einem anderen Blickwinkel. Umso interessanter ist die Sicht des Mannes, der den vielleicht größten Einfluss auf den Umgang mit diesen Krisen hatte. Während George W. Bush als Vorgänger durchaus Erwähnung findet - und bei weitem nicht so negativ, wie er in Europa zum Teil gesehen wurde - ist Donald Trump nur eine Randbemerkung. Das dürfte sich im zweiten Band ändern. Auf diesen müssen wir leider noch etwas warten. Auf der Lese-Wunschliste steht er auf jeden Fall ganz oben.
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ISBN/EAN
978-3-328-60062-6
Autor*in
Titel
Ein verheißenes Land
Originaltitel
A Promised Land
Untertitel
Mit 32 Seiten Farbbildteil
Orginalsprache
Englisch
Sprache
Deutsch
Gewicht
1245 Gramm
Abmessung
231,0 mm (Höhe) x 161,0 mm (Breite) x 47,0 mm (Tiefe)
Seiten (gesamt)
1.024 Seiten
Abbildungen
mit 32 Seiten Farbbildteil
Verlag/Hersteller
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